Thailands Schatzkammer Bangkok

Im Zentrum der historischen Altstadt von Bangkok liegen die vermutlich auf häufigsten besuchten Tempelanlagen Thailands – der Grand Palace und Wat Pho.

Wir haben uns einen Nachmittag Zeit genommen, um beide zu besichtigen. Auch wenn es zwischendurch geregnet hat und selbst an diesem Tag ein wahnsinniger Besucherstrom durch die Anlagen gelaufen ist, hat sich der Besuch gelohnt!

Am schönsten zu sehen war, dass die Besucher nicht nur zum „Foto, Foto“ diesen Ort aufsuchen, sondern tatsächlich auch zum gemeinsamen Gebet. Wenn es stimmt, was wir gehört haben, haben Thailänder sogar kostenfreien Eintritt. Touristen zahlen am Grand Palace 500 Baht pro Person, am Wat Pho 100 Baht pro Person.

Eine geführte Tour kann zusätzlich gebucht werden, wir waren allerdings froh, unsere Zeit selbst einteilen zu können. Die Tourguides drängeln die Gruppen in 45 Minuten durch den Königspalast, um schnellstmöglich die nächsten Gäste abfangen zu können.

Karten mit der Beschreibung der verschiedenen Abschnitte im Palast liegen kostenfrei in verschiedenen Sprachen (auch deutsch) kurze nach dem Eingang.

Die Bildbeschreibungen habe ich beispielsweise aus dieser Karte entnommen, es lohnt sich also, die Bilder anzuklicken und größer anzuschauen 🙂

Grand Palace Bangkok

Der Grand Palace wurde 1782 nach der Thronbesteigung von König Rama I errichtet. Er beherbergt nicht nur den königlichen Palast und die Thronhallen, sondern auch einige Regierungsgebäude und den berühmten Tempel des Smaragdbuddhas.

 

Hier noch ein Schnappschuss, der mich irgendwie an London erinnert… 😀 😉

 

Wat Pho

Diese Tempelanlage in der Nähe des Grand Palace hat gleich drei Besonderheiten zu bieten: der größte liegende Buddha, Thailands größte Sammlung von Buddha Figuren und die erste öffentliche Bildungseinrichtung des Landes.

Auch heute werden hier noch Schüler unterrichtet. Beispielsweise in den Ferien, wenn die Eltern keine Zeit haben, sich um die Kinder zu kümmern. Gelehrt wird der Buddhismus.

Was ich hier gelernt habe

  • Bevor man einen Tempel in Thailand betritt, muss man die Schuhe ausziehen. Schultern sowie Beine sollten bedeckt sein. Man kann sich auch ein langes Gewand ausleihen.
  • Vor dem Buddha sitzt man auf den Knien. Die Fußsohlen dürfen nie in Richtung des Buddha gewandt werden!
  • Lass dich nie von einem Einheimischen in ein Tuk Tuk setzen! Rund um die Tempelanlage sind sogenannte „Schlepper“ auf Touristenfang. Sie erzählen dir zum Beispiel, dass der Wat Pho erst ab 17 Uhr geöffnet hat und du bis dahin noch gemütlich eine Stunde Shoppen gehen kannst. Dann wollen sie dir ein Tuk Tuk holen, was dich von einem Store zum nächsten fährt, wofür sie Provision erhalten.

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