Chiang Mai – die „Rose des Nordens“

Obwohl Chiang Mai auch eine Großstadt ist, hat sie uns freundlicher empfangen als Bangkok. Nicht ganz so riesig, nicht ganz so chaotisch – irgendwie charmanter.

Wat Pha That Doi Suthep – das Wahrzeichen der Stadt

Hoch oben auf einer Höhe von 1050 m sitzt der eindrucksvolle Berg-Tempel Wat Pha That Doi Suthep über Chiang Mai. Spannend, wie sich der Bus in den engen Serpentinen bergauf schiebt und dabei trotzdem noch die Kurve schneidet! 😀

Oben angekommen, kann man mit einer niedlichen „Seilbahn“ bis zur Spitze fahren, oder auch laufen. Drei Mal dürft ihr raten, wofür wir uns entschieden haben 😉

Wir hatten Glück an diesem Tag und eine klare Sicht über die Stadt und die Provinz Chiang Mai 🙂

In der Mitte der Tempelanlage thront ein 32m hoher vergoldeter Chedi, der u.a. von einer Galerie eingerahmt wird, in der kunstvolle Wandbilder die Geschiche Buddhas erzählen.

 

Auf dem Rückweg konnten wir auch kurz beobachten, wie professionell Stromleitungen in Thailand verlegt werden 😀 😉

 

Wat Chadi Luang

In der Altstadt befindet sich die buddhistische Tempelanlage Wat Chadi Luang, die durch ein großes Erdbeben leider teilweise zerstört wurde.

Ziemlich beeindruckend: hier sitzt kein echter Mönch, sondern die Wachsfigur dessen, der zuletzt den höchsten Posten in diesem Tempel inne hatte und vor Kurzem gestorben ist. Später wird auch er als Statue dargestellt.

Was ich hier gelernt habe:

In Thailand gibt es 12 Sternzeichen, die sich allerdings nicht nach Monaten, sondern nach bestimmten Jahren richten. Thilo ist der Hase, ich die kleine Schlange…was das wohl zu bedeuten hat? o.O 😉

 

Nachtleben und Night Market in Chiang Mai

Wer hier übernachtet, sollte abends auf keinen Fall im Hotel bleiben!

Täglich lockt der Night Market in die Innenstadt mit vielen kunterbunten Ständen auf den Straßen und in größeren Verkaufshallen. Klar, gibt es hier die typischen touristischen Souveniers, aber wer sich etwas Zeit nimmt und genau hin schaut, entdeckt vielleicht auch den ein oder anderen kleinen „Schatz“.

Wir haben zum Beispiel an einer der Hauptstraßen einen Open Air Food Court gefunden, der eine sehr einladende Atmosphäre hatte, super leckeres Essen und eine kleine Open Stage für Musiker. Toll, um einen schönen Tag nah an den Einheimischen und vor allem auch günstig ausklingen zu lassen.

Wer bisher noch kein Tuk Tuk gefahren ist, sollte dies spätestens hier ausprobieren und sich zurück zum Hotel fahren lassen. Witzig sind auch die größeren Tuk Tuks, in denen bis zu ca. 10 Personen mitfahren können.

Neben dem Night Market gibt es auch ein nettes Viertel mit vielen Bars und Restaurants.

 

Das traditionelle Handwerk im Norden Thailands

Leider kommt man während einer Rundreise, egal ob zu Hause oder vor Ort gebucht, nur schwer an einer Führung durch verschiedene Handwerksstätten vorbei… klar, wollen die Thailänder auch von etwas leben, aber an einem heißen Nachmittag von einem Seidenhersteller zum nächsten Schirmemacher und dritten Teakholzhändler geschleppt zu werden ist schon ein bisschen anstrengend. Zumal man als Backpacker nicht ganz so viel Teakholz-Deko kaufen sollte 😀

 

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