Sabbatical – und das „nach Hause kommen“

Uuuund zack – sind 6 Monate um!

Eben noch konnte ich kaum glauben, dass ich ein halbes Jahr ins Ausland gehe! Und jetzt fällt die Vorstellung schwer, wieder zu Hause zu sein und auch zu bleiben.

Es ist so zur Gewohnheit geworden, nur zwei oder drei Tage an einem Ort zu verbringen und anschließend weiter zu ziehen. Etwas Neues zu sehen. Sich täglich von einem fremden Land, fremden Menschen, Sitten, Bräuchen und Gerichten überraschen zu lassen.

Heimweh? Nein, hatte ich wirklich nicht!

 

Das „nach Hause kommen“

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…hat aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht 🙂

Die letzten Tage in Costa Rica habe ich so richtig genossen und mich gleichzeitig auch sehr auf meine Familie gefreut.

Und es war tatsächlich ganz wunderbar, die Liebsten am Flughafen wieder in die Arme zu schließen!

Die ersten Tage haben wir ganz bewusst bei unseren Familien verbracht. Damit konnten wir nicht nur uns, sondern auch allen anderen eine Freude bereiten. Und zwar, indem wir einfach wieder da waren.

Ich liebe das Reisen, aber ich finde es auch immer wieder schön nach Hause zu kommen.

Wobei ich zugeben muss – am liebsten hätte ich mich nach den ersten Tagen in den Zug gesetzt, um mir Hamburg, Kiel oder Schwerin anzusehen. Deutschland reizt mich nach dieser langen Reise sehr! 🙂

 

Zurück ins Büro!

Das klingt hart! Vor allem für die, die auf ihren Reiseblogs prädigen, dass man für das ultimative Glück seinen Job kündigen und am besten unbegrenzte Zeit um die Welt reisen sollte.

War es aber gar nicht! Wirklich nicht.

Klingt vielleicht komisch, aber ich habe mich auch auf die Arbeit gefreut. Es tut gut, wieder etwas zu „schaffen“ – nach all dem, was wir uns geleistet haben.

Und es war erst recht nicht schwer mit meinen tollen Kollegen, an die ich an dieser Stelle ein ganz großes DANKESCHÖN richten möchte!

Natürlich war ich nervös vor meinem ersten Arbeitstag! Ehrlich gesagt hatte ich sogar Angst vor doofen Kommentaren, da meine Auszeit ja schon eine außergewöhnliche Situation war.

Stattdessen wurde ich aber ganz herzlich mit Kuchen, Blumen und Sekt begrüßt! 😀
Und alle, die ich in den ersten Tagen getroffen habe, haben sich gefreut, mich wieder zu sehen und waren ehrlich neugierig auf meine Erlebnisse.

Ein sehr schöner und motivierender Wieder-Einstieg!

 

Und wie geht es weiter?

Das wird auch für mich der eigentlich spannende Teil.

Mit meinem Sabbatical wollte ich nicht nur die Neugier und Sehnsucht nach fernen Ländern stillen.

Ich bin auch ein bisschen geflohen – vor meinem Alltag und meinen Gewohnheiten.

Viel zu sehr hatte sich der Alltagstrott bei mir eingeschlichen. Viel zu oft saß ich auf meiner Couch und habe mich über Steffen Henssler oder Frank Rosin gefreut, die in ihren Kochshows anderen Menschen mal so richtig sagen, wo es lang geht!
Und das, obwohl ich erst drei Jahre im Berufsleben steckte 😀

Das Sabbatical sollte mir helfen, meinen kleinen süßen Hintern öfter mal hoch zu bekommen, um mich nach Feierabend und am Wochenende mit Dingen zu beschäftigen, die mir gut tun und mich glücklich machen. Die mich irgendwie weiter bringen.

Menschen, die ihre Komfortzone verlassen, sind glücklicher.

Dessen bin ich mir sicher!
Und das möchte ich mir selbst jetzt beweisen!

 

Der Plan mit dem Blog

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Pläne habe ich eigentlich immer. Viele. Ständig kommen neue, tolle Ideen hinzu. Vieles fange ich an. Wenig bringe ich zu Ende.

Das möchte ich ändern!

Und mit diesem Blog beginnen – denn ich habe das Gefühl, dass meine Reise gerade erst angefangen hat.

In meinem Artikel zur Reisemüdigkeit in Neuseeland hat Katha kommentiert:

Ich verstehe immer nicht, warum alle immer unbedingt auf die Südinsel wollen – vor allem als Deutscher. Berge haben wir doch auch, die Alpen sind nicht unbedingt fern.

Und wir haben nicht nur Berge!
Wir haben auch wunderschöne Täler mit fantastischen Radwegen, tolle Seen, saftig-grüne Wälder, Burgen, Schlösser und so viel mehr.

Deutschland und Europa wollen entdeckt werden! Und darauf freue ich mich schon riesig 🙂

Man muss ja nicht immer 18.000 km weit fliegen, um etwas Neues zu sehen.

Außerdem möchte ich dich gern unterstützen: bei deiner Urlaubsplanung, bei deinem Sabbatical oder vielleicht auch einfach beim Erreichen deines nächsten Zieles.

Dazu soll der Blog ein frisches Design und eine größere Bandbreite an Artikeln erhalten.

Du bist gespannt? Na und ich erst! 😀

 

PS: Folgst du mir eigentlich schon auf Facebook und Instagram?

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NEU: Ich habe auch einen Account auf Pinterest. Wer hier genau hin schaut, kann sogar eine ganz persönliche, große Neuigkeit entdecken 😀

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6 Kommentare zu “Sabbatical – und das „nach Hause kommen“

  1. Christina

    Hallo Julie,
    dann wünsche ich dir mal viel Spaß mit deiner Erkundungstour durch Europa und viel Erfolg weiterhin mit deinem Blog. Ich bin gespannt, wie es weitergeht 🙂
    Viele Grüße
    Christina

    Antworten

    1. Julie

      Liebe Christina,

      vielen Dank! 🙂
      Ich freue mich auch riesig meinen Blog weiter zu entwickeln.

      Liebe Grüße

      Antworten

  2. Katharina Müller

    Uuh, ich bin berühmt! 😛 Ich wünsche dir viel Spaß zurück im Alltag und viel Erfolg bei dem Einhalten der Pläne – auf dass der Alltag sich nicht wie ein Alltag anfühlt, sondern wie eine Chance, jeden Tag etwas Neues zu sehen, zu denken oder zu erleben.

    Antworten

    1. Julie

      Na jetzt auf jeden Fall! Hast du schon Autogrammkarten bereit gelegt? 😀 🙂
      Ich danke dir sehr herzlich! Und ich werde hoffentlich das Beste daraus machen 😉
      Liebe Grüße!

      Antworten

  3. Daniela

    Ich finde es unglaublich, dass dieser Post meinem kurz nach der Rückkehr quasi gleicht. Auch ich habe meine 6 Monate auf Reisen geliebt, ich war zufrieden und happy nach Hause zu kommen und fand es auch schön, gleich am Tag nach der Landung wieder ins Büro zu spazieren.
    Ebenso wie du wollte und will ich unbedingt mehr von Deutschland sehen, unsere Seen, Berge, Flüsse, Städte bereisen und ein bisschen „Abenteuer in Deutschland“ erleben.

    Knapp 3 Monate nach unserer Rückkehr wollte ich nichts anderes als zurück. Ich hatte (und habe manchmal) so ein Fernweh zurück zu unserem „anderen Zuhause“, dass wir nun weiterreichende Pläne schmieden. Die werden, wenn überhaupt, dann erst in ein paar Jahren umgesetzt. Aber dennoch: das nach Hause kommen, das Ankommen, kam bei mir zeitversetzt. Ein paar Monate hat es gedauert und auch jetzt immer noch merke ich, was mir fehlt: die Freiheit, die Sonne, das Meer, die Wellen, die Ruhe.

    Ich freue mich, dass ich hier von jemandem lesen kann, der absolut ähnliches empfindet, wie ich, als ich heimkam. 🙂 Freue mich sehr, mehr zu lesen!

    Liebe Grüße
    Daniela

    Antworten

    1. Julie

      Liebe Daniela,
      vielen Dank für deinen Kommentar!
      Das ist wirklich spannend, dass es dir genau so ging 🙂

      Und ich kann auch absolut nachvollziehen, dass du nach einiger Zeit das Salz und die Sonne auf deiner Haut vermisst!
      Ich habe es so geliebt, jeden Tag einfach draußen zu sein, nah am Meer oder nah an der Natur. Wir waren mit so wenig einfach so glücklich und zufrieden…

      Mal sehen, wie es bei mir so weiter geht 🙂 Ich werde deine Pläne verfolgen! 😉
      Liebe Grüße!
      Julia

      Antworten

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